Unsere Jungschützen


Kreisjugendsprecher

Dani­el Dembinski

Müsche­der Weg 13, 59757 Arnsberg

Mobil: 0151 41 888 338
E‑Mail: danieldembinski(at)web.de

Jungschützenkompanien in den 7 Ämtern des KSB Arnsberg

Jungschützen im Amt Balve


Schützenbruderschaft St. Petrus und Paulus Affeln 1861 e.V.

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Schützenbruderschaft St. Sebastian Balve e.V.

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Schützenbruderschaft St. Hubertus Beckum 1920 e.V.

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St. Antonius Schützenbruderschaft Eisborn e.V.

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St. Sebastian Schützenbruderschaft Küntrop e.V.

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Schützenbruderschaft St. Johannes Langenholthausen e.V.

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Neuenrader Schützengesellschaft e.V.

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St. Hubertus Schützenbruderschaft Volkringhausen 1920 e.V.

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Jungschützen im Amt Freienohl

St. Nikolaus Schützenbruderschaft 1702 e.V. Freienohl

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Schützenbruderschaft St. Martinus Hellefeld e.V.

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Schützenbruderschaft St. Sebastianus Oeventrop 1766 e.V.

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Jungschützen im Amt Hüsten

Kath. Schützenbruderschaft St. Isidor Bachum e.V.

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Schützenbruderschaft St. Maria Magdalena Bruchhausen 1849 e.V.

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Schützenbruderschaft St. Vinzentius Echthausen 1818 e.V.

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Schützenbruderschaft St. Laurentius Enkhausen 1935 e.V.

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Schützenbruderschaft St. Michael Hachen e.V.

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Schützenbruderschaft unter dem Schutz des heiligen Antonius Eremit 1751 e.V. Herdringen

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Schützenbruderschaft St. Sebastian 1826 e.V. Hövel

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St. Johannes Evangelist Schützenbruderschaft 1824 Holzen e.V.

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Schützenbruderschaft St. Antonius Langscheid/Sorpesee e.V.

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Schützenbruderschaft St. Hubertus Müschede e.V., gegr. 1450

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St. Stephanus Schützenbruderschaft Niedereimer e.V.

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Schützenbruderschaft St. Hubertus Stemel 1876 e.V.

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Schützenbruderschaft St. Johannes Voßwinkel e.V.

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Jungschützen im Amt Sundern


St. Franziskus Schützenbruderschaft 1740 Allendorf e.V.

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St. Hubertus Schützenbruderschaft Amecke-Sorpesee e.V.

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Schützenbruderschaft St. Sebastian 1820 e.V. Hagen

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Schützenbruderschaft St. Hubertus 1631 e.V. Sundern

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Schützenbruderschaft St. Agatha 1835 e.V. Westenfeld

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Jungschützen im Amt Warstein



Dem Krei­schüt­zen­bund Arns­berg lie­gen aktu­ell kei­ne Infor­ma­tio­nen vor.

Jungschützen der Stadt Arnsberg


Arnsberger Bürgerschützengesellschaft e.V.

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Schützenverein Schreppenberg e.V.

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Jungschützen der Stadt Neheim-Hüsten


Schützenbruderschaft Hüsten unter dem Schutz des Heiligen Geistes e.V. von 1435

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Informationen und Historie

Um die Schüt­zen­tra­di­ti­on der Ver­ei­ne, Bru­der­schaf­ten und Gesell­schaf­ten und Gemein­schaf­ten auf­recht sowie am Leben zu erhal­ten, bedarf es des Nachwuchses.

Frü­her war es üblich, dass jeder jun­ge Mann nach Errei­chen des Ein­tritts­al­ters, Mit­glied bei den jewei­li­gen Schüt­zen wur­de. In der heu­ti­gen Zeit ist die­ses auch in den länd­li­chen Regio­nen in unse­rem Kreis­schüt­zen­bund nicht mehr selbst­ver­ständ­lich. Durch ein reich­hal­ti­ges Frei­zeit­an­ge­bot, ver­sucht jeder Ver­ein einer Stadt oder eines Dor­fes, die Jugend­li­chen für sich zu gewin­nen. Das Frei­zeit­an­ge­bot geht heut­zu­ta­ge über den Sport‑, Musik- und Schüt­zen­ver­ein hin­aus. Viel­sei­ti­ge, mul­ti­me­dia­le, manch­mal kurz­le­bi­ge Ange­bo­te (Pro­jek­te), die weit­räu­mig gestreut sind, nut­zen die Jugend­li­chen, um ihre Frei­zeit zu gestal­ten. War­um soll­ten sie auf­grund des viel­sei­ti­gen Frei­zeit­an­ge­bot, den wahr­schein­lich ältes­ten Ver­ein in ihrem Ort unterstützen.

Ein Grund: Der hat ver­staub­te Tra­di­tio­nen! Spä­tes­tens jetzt soll­ten bei allen Schüt­zen­brü­dern und Schüt­zen­schwes­tern die Alarm­glo­cken klingeln.

Die Idee: Den Jugend­li­chen muss die Tra­di­tio­nen, Pflich­ten und Rech­te der Schüt­zen nahe gebracht wer­den. Die Jugend­li­chen müs­sen mit ein­ge­bun­den wer­den. Wie könn­te so etwas bes­ser gesche­hen als durch eine Jugend­ab­tei­lung. Die soge­nann­ten “Jung­schüt­zen” oder “Jugend­kom­pa­nien” sichern auf die­se Wei­se den Erhalt des Ver­eins und die Fort­füh­rung der Tra­di­tio­nen. Schon früh haben dies eini­ge Schüt­zen­ver­ei­ne erkannt. Die Jung­schüt­zen­kom­pa­nie der Schüt­zen­bru­der­schaft unter dem Schutz des Hei­li­gen Geis­tes Hüs­ten kann auf ein über 25-jäh­ri­ges Bestehen zurückblicken.

Der Kreis­schüt­zen­bund Arns­berg mach­te es sich 1998 zur Auf­ga­be, einen Ver­tre­ter aus den Jugend­li­chen zu wäh­len, der die Belan­ge der Jung­schüt­zen im Kreis­vor­stand ver­tritt: Der Kreis­ju­gend­spre­cher!

Sei­ne Auf­ga­be ist es, anste­hen­de Fra­gen über Jung­schüt­zen­ar­beit zu klä­ren, den Kon­takt unter­ein­an­der zu ermög­li­chen und zu stär­ken. Er ist Bin­de­glied zwi­schen den ein­zel­nen Vor­stän­den der Jung­schüt­zen­kom­pa­nien und –abtei­lun­gen. Schon 1999 wur­de auf dem Kreis­schüt­zen­fest der ers­te Kreis­jung­schüt­zen­kö­nig ermit­telt. Damit waren zwei gute Zug­pfer­de im Gespann. Die ein­zel­nen Jugend­ab­tei­lun­gen und Jung­schüt­zen­kom­pa­nien sind Grup­pie­run­gen inner­halb der Schüt­zen­ver­ei­ni­gun­gen. Vor­stands­mit­glie­der ste­hen den Jung­schüt­zen in der Regel bera­tend zur Sei­te. Die Jung­schüt­zen ste­hen zu den Idea­len der Schüt­zen “Glau­be, Sit­te, Hei­mat”. Sie ver­su­chen, die­se auch zu leben. Inner­halb der Gemein­schaft der Schüt­zen haben sie sich einen eige­nen Platz gesichert.

In der Regel haben die ein­zel­nen Jung­schüt­zen­kom­pa­nien oder Abtei­lun­gen ihren eige­nen Vor­stand. Die Lei­tung über­nimmt der Kom­pa­nie­füh­rer. Das Auf­tre­ten in Uni­form ist sehr unter­schied­lich. Zumeist besteht die Beklei­dung aus einer dunk­len Hose, einem wei­ßen Hemd, teil­wei­se Kra­wat­ten und dem Schüt­zen­hut oder der Schüt­zen­müt­ze. Eini­ge Jung­schüt­zen haben eige­ne Uni­form­ja­cken. Damit die­se Uni­form und die Finan­zie­rung kein Hin­der­nis für die Jugend­li­chen sein soll­ten, bie­ten die meis­ten Jugend­kom­pa­nien, Abtei­lun­gen und Gemein­schaf­ten Unter­stüt­zun­gen an. Um die Posi­ti­on inner­halb der Schüt­zen­ge­mein­schaft deut­lich und sicht­bar zu machen, haben vie­le Jung­schüt­zen­kom­pa­nien oder Jung­schüt­zen­ab­tei­lun­gen eige­ne Fah­nen oder Stan­dar­ten. Hin­ter die­sen kön­nen sie sich geschlos­sen in den Fest­um­zü­gen wäh­rend des Schüt­zen­fests prä­sen­tie­ren. Die Fah­nen sym­bo­li­sie­ren zugleich den Zusam­men­halt und die enge Ver­bin­dung zu den tra­di­tio­nel­len Wur­zeln des Schützenwesens.

Die Spit­ze einer jeden Jugend­ab­tei­lung ist „sei­ne Majes­tät“. Das Errin­gen der Jung­schüt­zen-Königs­wür­de ist bei vie­len Ver­ei­nen in das all­jähr­li­che Schüt­zen­fest ein­ge­bun­den. Bei vie­len Bru­der­schaf­ten und Ver­ei­nen wird die­ses Schie­ßen auch als „Geck­schie­ßen“ orga­ni­siert. Man­che Jung­schüt­zen­kom­pa­nien machen aller­dings ihr eige­nes klei­nes Fest, um ihren König zu ermit­teln. Die Königs­wür­de ist bei den meis­ten Kom­pa­nien mit kei­nem finan­zi­el­len Auf­wand ver­bun­den. Die Jung­schüt­zen­kom­pa­nien und Jugend­ab­tei­lun­gen neh­men an allen kirch­li­chen und offi­zi­el­len Ter­mi­nen des Ver­eins teil. Oft­mals sind sie dar­über hin­aus auch als Unter­grup­pie­rung im jewei­li­gen Ver­eins- und Orts­ring sel­ber aktiv. Jede Abtei­lung erle­digt des­wei­te­ren indi­vi­du­el­le Jung­schüt­zen­tä­tig­kei­ten. Die gehen von der „Akti­on Sau­be­re Land­schaft“ und „Papier­ak­tio­nen“ bis hin zu viel­fäl­ti­gem sozia­len Enga­ge­ment. Funk­tio­nen inner­halb des Schüt­zen­ver­eins wer­den eben­falls von den Jung­schüt­zen aus­ge­übt. Zum Bei­spiel die Orga­ni­sa­ti­on des Kin­der­schüt­zen­fes­tes. Es ste­hen auch ande­re gemein­schaft­li­che Ver­an­stal­tun­gen auf dem Pro­gramm der Jung­schüt­zen: Ver­gleichs­schie­ßen auf dem Schieß­stand der Schüt­zen­bru­der­schaft, Tages­fahr­ten, Wan­de­run­gen, Besich­ti­gun­gen und vie­les mehr. Viel­fach kop­pelt man die­se Tref­fen mit den Jung­schüt­zen aus den Nach­bar­or­ten. Das hat den Kreis­schüt­zen­bund dazu bewo­gen, alle Jung­schüt­zen­kom­pa­nien und Jugend­ab­tei­lun­gen des Kreis­schüt­zen­bun­des zusammenzuführen.

Am Kreis­jung­schüt­zen­tag im Herbst tref­fen sich die Grup­pie­run­gen, um mit­ein­an­der fei­er­lich die Schüt­zen­fest­sai­son aus­klin­gen zu las­sen. Bei jedem Kreis­jung­schüt­zen-Wett­kampf, dem “Batt­le-Cup”, kön­nen die unter­schied­li­chen Jugend­ab­tei­lun­gen auf sport­li­che und unter­hal­ten­de Wei­se den Wan­der­po­kal der Kreis­schüt­zen­ju­gend gewin­nen. Dies geschieht zum Bei­spiel bei “High­land-Games” durch Mist­for­ken-Ziel­wer­fen, Tau­zie­hen, Baum­stamm­wer­fen und vie­les mehr. Das gemein­sa­me Erleb­nis schafft so unter den Jugend­li­chen bereits Bin­dun­gen und Kon­tak­te, die im wei­te­ren Schüt­zen­le­ben auf­recht erhal­ten wer­den. Die ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen fin­den immer an unter­schied­li­chen Orten statt, so dass alle Jung­schüt­zen­kom­pa­nie in die Orga­ni­sa­ti­on ein­ge­bun­den ist.

Auf der Kreis­jung­schüt­zen­ver­samm­lung im Novem­ber tref­fen sich die Vor­stands­mit­glie­der der Jugend­ab­tei­lun­gen, teil­wei­se die Ver­bin­dungs­of­fi­zie­re der ein­zel­nen Vor­stän­de, der Kreis­jung­schüt­zen­kö­nig, der Kreis­ju­gend­spre­cher und Mit­glie­der des Kreis­vor­stan­des, um über Pro­ble­me zu dis­ku­tie­ren, Ter­mi­ne abzu­spre­chen und die wei­te­re Kreis­ju­gends­ar­beit zu bera­ten. Gera­de die Ter­min­ab­spra­che trägt dazu bei, dass sich die Jung­schüt­zen unter­ein­an­der zu ihren ein­zel­nen Ver­an­stal­tun­gen besu­chen und ken­nen ler­nen. Es wer­den Semi­na­re über Jugend­ar­beit und die damit ver­bun­de­nen Rech­te und Pflich­ten orga­ni­siert und Fahr­ten ange­bo­ten. Ein Kreis­jung­schüt­zen­wap­pen, als Sym­bol des Mit­ein­an­ders, wur­de in einem sol­chen Semi­nar ent­wi­ckelt. Von vie­len Jung­schüt­zen und Schüt­zen­brü­dern im Kreis­schüt­zen­bund Arns­berg wird dies gern getragen.

Die Kreis­ju­gend­spre­cher tref­fen sich min­des­tens zwei­mal jähr­lich auf einer vom Jugend­spre­cher des Sauer­län­der Schüt­zen­bun­des orga­ni­sier­ten Ver­samm­lung. Hier wird über die ein­zel­nen Ver­an­stal­tun­gen der Kreis­bün­de, aber auch über Schwie­rig­kei­ten in der Jugend­ar­beit dis­ku­tiert. Auch gemein­sa­me Pla­nun­gen im Sauer­län­der Schüt­zen­bund, wie zum Bei­spiel der Bun­des­jung­schüt­zen­tag, wer­den hier besprochen.

Der Kreis­schüt­zen­bund Arns­berg befin­det sich immer noch am Anfang der Kreis­ju­gend­ar­beit. Eini­ge Hür­den sind bereits gemein­sam gemeis­tert. Es waren nicht alle ver­an­stal­te­ten Tref­fen und Gesel­lig­kei­ten ein Erfolg. Auch Ent­täu­schun­gen gehö­ren zu einer erfolg­rei­chen Jugend­ar­beit. Sie stär­ken die Gemein­schaft der­je­ni­gen, die den Blick nach vor­ne gerich­tet haben und es auf jeden Fall bes­ser machen wol­len. Gera­de des­halb ist es erfreu­lich, dass immer mehr Schüt­zen­ge­mein­schaf­ten mit ihren Jugend­li­chen an den Ver­an­stal­tun­gen der Kreis­schüt­zen­ju­gend teil­neh­men. Der ein­ge­schla­ge­ne Weg des Kreis­schüt­zen­bun­des Arns­berg ist zukunfts­ori­en­tiert und richtig.